Interkulturelle Kompetenz und korrekte Umgangsformen - eine sichere Grundlage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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Herzlich willkommen auf meiner Website.
 
Das Thema „Geschäftsetikette, interkulturelle Kommunikation“ lässt an steife Höflichkeitsregeln und Imitationen kulturspezifischer Verhaltensformen denken.
Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Nur entspannte Souveränität und Natürlichkeit wirken überzeugend. Grundlagen dafür sind gelebte Grundwerte, Umgangsformen
und interkulturelle Kompetenz.
Häufig begegnet man Menschen, die perfekt Etiketteregeln beherrschen, dabei
aber steif, teilweise auch arrogant wirken. Isolierte Regeln ohne Sensibilisierung
für professionelles Auftreten (wir reden nicht von Tanzstundenetikette!) machen
keinen erfolgreichen Unternehmensrepräsentanten.
Wer ausschließlich Regeln beherrscht, wird immer unsicher bleiben.
Leider wird Unsicherheit häufig als Arroganz interpretiert und diese gilt als
Kardinalfehler zwischen Führungskräften und Mitarbeitern sowie von deutschen Geschäftsleuten im internationalen Umfeld.
 
Beispiele aus meiner täglichen Arbeit
Seminarteilnehmer fragen häufig:
 
„Wen begrüße ich zuerst, wenn ich meinen Vorgesetzten am Wochenende
treffe und wir beide in Begleitung unserer Partnerinnen sind?“
Grundregel: Menschen, die sich kennen, begrüßen sich zuerst. Hier gilt nicht
„Ladies first“. Danach wird die jüngere Partnerin der älteren vorgestellt.
Die ältere Dame reicht der jüngeren die Hand. Das ist die Regel.
In der Praxis verhält es sich aber häufig anders: Die Herren, die sich kennen,
begrüßen sich zuerst. Währenddessen stellen sich die Frauen wechselseitig
vor und begrüßen einander. Die Rangfolge wird in unserer Kultur nämlich kaum wahrgenommen – ganz im Gegensatz zu anderen, z. B. den östlichen, Kulturen.
 
 
Firmenjubiläum/Weihnachtsfeier
 
Die Führungsriege ist unsicher: Sollen wir uns an die Tische der Mitarbeiter
verteilen oder separat an einem Tisch Platz nehmen? Es ist in der Tat schwierig,
zu durchschauen, ob die Mitarbeiter sich geehrt oder eher gestört fühlen, wenn ein Vorgesetzter den ganzen Abend am Tisch sitzt. Gleichzeitig besteht die Gefahr,
dass ein separater Tisch nach Abgrenzung aussieht. Die elegante Lösung liegt darin,
dass die Führungsriege einen eigenen Tisch hat, aber an jedem Tisch der Mitarbeiter
für 10–15 Minuten Platz nimmt und persönlich dankt für die Arbeit des
letzten Jahres, für die Vorbereitungen des Firmenjubiläums etc.
Die meisten Fragen lassen sich nicht mit einfachen Regeln beantworten.
Es kommt dabei immer auf die Größe des Unternehmens an, auf die Persönlichkeit
der Vorgesetzten, auf das Mitarbeiterprofil und den Anlass.
Daher ist für jede Beratung ein ausführliches Vorgespräch erforderlich,
dem dann die Ausarbeitung eines zielgerichteten Seminars folgen kann.
 
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